Die Temperaturen laden zu Beginn des Winters nicht unbedingt zu einem Aufenthalt im Garten ein. Dabei gibt es gerade jetzt noch so viel zu tun. Der Rasen sollte noch einmal gemäht, Hecken, Sträucher und Stauden zurückgeschnitten und die abgeernteten Gemüsepflanzen entsorgt werden. Täglich fallen mehr Blätter von den Bäumen und tanzen im Wind über den Rasen. Gerne würde man sich all der Arbeiten annehmen, wäre es nicht so kalt. In der dicken Winterjacke aber fällt die Arbeit viel zu schwer.

Wind und Wetter trotzen

Dabei erfüllt funktionale Outdoor Bekleidung nicht nur beim Sport im Freien gute Dienste, sie eignet sich auch hervorragend für Gartenarbeiten, getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“. Mit einem Pullover aus hochwertigem Material ist man vor Kälte und Feuchtigkeit gut geschützt. Ob man sich für Strick oder weiches Fleece entscheidet, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Mit atmungsaktiver Funktionswäsche unten drunter können einem Wind und Wetter nichts mehr anhaben. Die modischen Oberteile sehen schick aus und sind auch für alle anderen Freizeitaktivitäten bestens geeignet.

Wohin mit all dem Herbstlaub?

Laub im Garten

Atmungsaktive Outdoor Kleidung ist insbesondere beim schweißtreibenden Zusammenfegen von Laub sehr willkommen. Hausbesitzer sind verpflichtet, das Laub auf öffentlichen Gehwegen zu entfernen. Das trifft mitunter auch Mieter, wenn das Mehrfamilienhaus nicht über einen eigenen Hausmeister verfügt. Stadt und Gemeinde helfen mancherorts durch spezielle Behälter oder Säcke bei der Entsorgung der Laubberge. Doch überwiegend muss man es selbst zu Sammelstellen bringen, in der Biotonne oder im eigenen Komposter entsorgen. Allerdings bedarf es dazu schon eines großen Komposters, der aber nicht in jeden Garten passt.

Eine Alternative wäre, in einer Ecke des Gartens einen Laubkomposthaufen anzulegen. Lauberde ist besonders beliebt bei Gärtnern, weil sie frei von Samen und Wurzelresten ist und damit auch kein Unkraut entwickelt. Es gibt aber einen Nachteil: Manche Blätter verrotten nur sehr langsam und so kann es schon zwei Jahre dauern, bis das Laub zu Erde geworden ist. Ein Komposthaufen für Herbstlaub ist aus Drahtgeflecht schnell gebaut. Der Draht wird einfach zylinderartig um zwei Holzstäbe gewickelt. Oben und unten bleibt der Laubkomposter offen, sollte aber direkt auf dem Boden und nicht auf Steinplatten oder Beton stehen. Das Laub sollte zerkleinert werden und durch stickstoffhaltiges Material wie Rasenschnitt, Hornmehl oder Algenkalk schichtweise ergänzt werden. Auch eine Lage bereits reifer Kompost hilft bei der Verrottung.

Blätter einfach liegen lassen

Im Garten muss das Laub nicht überall entfernt werden. Ganz im Gegenteil: Unter Bäumen und Sträuchern kann es liegen bleiben. Es dient als Schutz vor Kälte und Unkraut. Eine dünne Schicht Laub kann man auch auf alle Pflanzen-, Stauden- und die abgeräumten Gemüsebeete verteilen. Das Laub dient Bodenlebewesen und Mikroorganismen als willkommene Nahrung. Auch bieten sie Insekten und Kleintieren Unterschlupf im Winter. Vom Rasen sollten die Laubblätter aber immer entfernt werden. Die Blätter nehmen den Rasengräsern nicht nur die Luft, sie können unter Umständen auch Pilzkrankheiten ausbilden. Auch auf den Gehwegen im Garten sollte man das Laub beseitigen. Nasse Blätter können sonst rasch zu einer ernsten Rutschgefahr werden.

Hallo, Ich bin Sebastian und habe Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Nun hat es mich aus Deutschland hinausgezogen nach Indonesien. Hier sind die Bedingungen natürlich etwas abenteuerlicher und umso mehr muss Ich mich mit dem Thema Gärtnern auseinandersetzen. Meine Erfahrungen und Recherche teile Ich auf Gartenora, um das Gärtnern zu erleichtern.