Der Nutzen eines Düngers sollte unbestritten sein. Regelmäßig zur neuen Rasensaison sollte der Dünger eingesetzt werden, damit der Rasen wieder in bester Gesundheit steht und optimale Wachstumsbedingungen erhält. Normalerweise wird für diese Art des Düngens auf ein Granulat zurückgegriffen.

Das Granulat hat allerdings entscheidende Nachteile, weshalb es nicht in allen Bedingungen sinnvoll anwendbar ist. So ist das Granulat stark witterungsabhängig und bei starken Winden wird es von der Rasenfläche geschoben. Der Dünger wird umhergetragen und am Ende ist ein Teil des Rasens zwar grün, andere Stellen bleiben allerdings kahl und sehen sehr unschön aus.

Möchten Sie das Granulat nicht mehr einsetzen und lieber eine Alternative ausprobieren, dann können Sie einen Flüssigdünger einsetzen. Dieser versorgt den Rasen und die Pflanzen ebenfalls mit den notwendigen Nährstoffen, hat im Vergleich zum Granulat allerdings entscheidende Vorteile.

Hier erfahren Sie nun, wie Sie den Rasen optimal mit dem Flüssigdünger behandeln können, um eine gleichmäßig gesunde Rasenfläche zu erhalten.

Was ist Flüssigdünger für den Rasen

Ein wichtiger Bestandteil der meisten Rasendünger ist Stickstoff. Stickstoff ist wichtig, damit die Pflanzen schnell und gesund wachsen. Flüssigdünger und das Granulat unterscheiden sich im Aufbau nicht wesentlich. Die Bestandteile sind die gleichen, wobei diese beim Flüssigdünger als Lösung oder Suspension vorliegen.

Nährstoffe liegen beim Flüssigdünger also in gelöster Form vor und werden auf diese Weise auf den Rasen ausgebracht. Die Flüssigkeit kann hierbei entweder über den Rasen gegossen oder gespritzt werden.

Gespritzt werden sollte der Dünger allerdings nur mit dem entsprechendem Equipment. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Rasen sehr ungleichmäßig von dem Dünger behandelt wird.

Je nach Produkt wird der Flüssigdünger auf anderer Weise auf dem Rasen ausgebracht. Die meisten Dünger werden im Handel als Konzentrat angeboten. Diese müssen vor dem Ausbringen mit Wasser verdünnt werden.

Teilweise gibt es auch Produkte, die direkt an den Gartenschlauch angeschlossen werden können. Dies ist die einfachste Variante, allerdings ist hier nicht immer gesichert, dass der Dünger auch gleichmäßig über die Rasenfläche verteilt wird.

Ein Überdüngen vermeiden

Möchten Sie den Rasen besonders schnell und gesund aufziehen, dann liegt der Verdacht nahe, dass Sie mit einer besonders großen Menge an Dünger dem Rasen etwas auf die Sprünge helfen könnten. Doch beim Dünger zählt nicht die pure Menge.

Gerade beim Flüssigdünger ist die Gefahr groß, dass Sie zu viel Dünger auf die Rasenfläche geben. Dies ist nicht unbedingt schädlich für den Rasen, es hat allerdings auch keinen Nutzen. Der Dünger versickert im Boden und letztlich haben Sie nur mehr Geld ausgegeben, als es notwendig gewesen wäre.

Daher sollten Sie beim Ausbringen des Flüssigdüngers eher behutsam vorgehen. Welches genau die optimale Menge für Ihren Rasen ist müssen Sie selber herausfinden und einen Mittelweg finden, um möglichst ressourcenschonend vorzugehen und dem Rasen trotzdem die benötigten Nährstoffe bereitzustellen.

Wie wird der Flüssigdünger auf dem Rasen ausgebracht

Ein großer Vorteil des Flüssigdüngers ist, dass er sehr leicht anzuwenden ist. Sie müssen sich hierbei kaum große Gedanken darüber machen und letztlich nur darauf achten, dass Sie nicht zu viel Dünger auf den Rasen geben.

Hier sehen Sie ein Video, wie Sie den Flüssigdünger für die Balkonpflanzen nutzen können.

Bei der Auswahl des Düngers sollten Sie darauf achten, zu welcher Jahreszeit dieser ausgebracht wird. Denn zu unterschiedlichen Zeiten ändert sich auch der Bedarf des Rasens. Starten Sie gerade in die neue Rasensaison, dann müssen Sie natürlich ein Produkt auswählen, dass im Frühjahr anwendbar ist. Im Herbst können Sie dann zu einem anderen Dünger greifen.

Hier sehen Sie einen Flüssigdünger, welcher im Sommer & Herbst angewandt werden kann

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Das erste Mal Düngen sollte im März vorgenommen werden. Hier liegen die Temperaturen meist über dem Gefrierpunkt, sodass Bodenfrost nicht mehr vorkommt und der Rasen so langsam aus seinem Winterschlaf erwacht. Nun ist es an der Zeit, den Rasen mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen und den Flüssigdünger anzuwenden.

Einige Produkte verfügen über eine Verschlusskappe, die direkt mit dem Gartenschlauch verbunden wird. Andere Produkte sind direkt als Sprühflasche erhältlich. Hier muss der Flüssigdünger nur noch über die Pflanzen oder den Rasen versprüht werden.

Die Pflanzen nehmen den Dünger entweder über die Blüten oder die Wurzeln auf. Wenn Sie Pflanzen mit großen Blüten in Ihrem Garten haben, dann werden Sie teilweise Probleme haben das Granulat an die entsprechenden Stellen auszubringen. Mit dem Flüssigdünger können Sie jedoch problemlos die Blätter besprühen und die Wirkung des Düngers bleibt erhalten.

Tipps für die Anwendung des Düngers

Wie bei jedem anderen Dünger empfiehlt sich auch beim Flüssigdünger die Ausbringung in Form eines Schachbrettmusters. Damit Sie den Dünger möglichst gleichmäßig verteilen bietet es sich an, wenn Sie zunächst den Dünger nur in eine Richtung verteilen. Sie können also zuerst waagerecht vorgehen und die gesamte Fläche besprühen und im Anschluss senkrecht nochmals die Fläche abfahren.

Vor dem Ausbringen des Düngers muss der Rasen nicht vertikutiert werden. Auch ohne das Vertikutieren werden die Nährstoffe vollkommen von den Pflanzen aufgenommen und Sie müssen sich keine Sorge machen, dass der Boden nicht die perfekte Qualität besitzt.

Ein Gießen ist ebenso nicht notwendig. Beim Granulat kann es von Vorteil sein, wenn Sie den Rasen leicht sprengen, aber beim Flüssigdünger für den Rasen ist dies nicht notwendig.

Sind Sie sich bei der Dosierung unsicher, dann können Sie eine Faustformel anwenden. Diese besagt, dass ein Liter der Flüssigkeit vermengt mit Wasser ausreichend ist, um etwa 100 Quadratmeter Rasenfläche zu düngen. In der Produktanleitung sollten Sie aber genauere Hinweise dazu finden, für welche Menge die Flüssigkeit ausreichend ist.

Vorteile des Flüssigdüngers für den Rasen

Damit der Rasen optimal wächst, ist die Anwendung eines Düngers kaum unumgänglich. Die meisten Böden sind bieten nicht die perfekten Bedingungen und daher muss der Flüssigdünger führen den Rasen angewandt werden, um das Wachstum zu unterstützen.

Im Gegensatz zum Granulat hat der Flüssigdünger den Vorteil, dass er sofort in den Boden einzieht. Damit ist seine Wirkung um einiges schneller als im Vergleich zum Granulat, welches eine längere Zeit benötigt, um in den Boden einzuziehen.

Durch das schnelle Einziehen des Flüssigdüngers werden die Nährstoffe sofort weitergegeben. Ist der Winter recht plötzlich verschwunden und Sie wurden von hohen Temperaturen im März überrascht, dann sollten Sie nicht zögern und den Flüssigdünger einsetzen. Wenn es wärmer wird, dann benötigt der Rasen unverzüglich Nährstoffe und diese werden nur durch den Flüssigdünger bereitgestellt.

Ein weiterer Vorteil des Flüssigdüngers ist, dass sein Ausbringen auch ohne zusätzliches Equipment relativ genau ist. Beim Granulat ist ein Streuwagen für ein gutes Ergebnis unverzichtbar. Für den Flüssigdünger ist hingegen nur ein Gartenschlauch notwendig oder wenn dieser in einer Sprühflasche vorliegt, benötigen Sie keine Hilfsmittel.

Insgesamt ist der Arbeitsaufwand sehr reduziert. Der Rasen oder die Pflanzen müssen nicht vertikutiert werden und ein Rasensprengen ist ebenfalls nicht notwendig. Suchen Sie eine einfache aber effektive Methode, dann ist der Flüssigdünger für den Rasen die beste Art des Düngens.

Nachteile des Flüssigdüngers

Wenn es auf die Wirkung des Düngers ankommt, dann ist nicht nur die Einwirkzeit von großer Bedeutung. Damit der Rasen langfristig mit den Nährstoffen versorgt wird, ist die Langzeitwirkung wichtig.

Hier wird den Flüssigdüngern nachgesagt, dass diese im Vergleich zum Granulat zwar schneller wirken, aber die Langzeitwirkung etwas geringer ist. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, gibt es spezielle Flüssigdünger, die hinsichtlich der Langzeitwirkung optimiert wurden. So wurde die Wirkdauer zumindest auf 50 Tage ausgedehnt, was beträchtlich ist, aber gegenüber dem Granulat immer noch leicht im Nachteil ist.

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Ein weiterer Aspekt, der beim Ausbringen des Flüssigdüngers auf dem Rasen beachtet werden sollte ist die Dosierung. Diese ist nicht immer einfach zu ermitteln und einzuhalten. Die Produkthinweise zeigen allerdings in den meisten Fällen klar an, in welchem Verhältnis Sie den Dünger mischen müssen.

Fazit

Suchen Sie eine einfache Möglichkeit den Rasen mit Dünger zu versorgen und soll dies möglichst schnell geschehen, dann ist die Anwendung des Flüssigdüngers die beste Möglichkeit.

Der Dünger versorgt den Rasen schnell mit Kalium und Stickstoff. Diese Nährstoffe werden gerade bei höheren Temperaturen dringend benötigt und der Rasen wird es Ihnen Danken, indem er schnell in die Höhe schießt und grün erstrahlt.

So können Sie selbst eine größere Fläche von 100 Quadratmetern innerhalb von 5 Minuten düngen.

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Hallo, Ich bin Sebastian und habe Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Nun hat es mich aus Deutschland hinausgezogen nach Indonesien. Hier sind die Bedingungen natürlich etwas abenteuerlicher und umso mehr muss Ich mich mit dem Thema Gärtnern auseinandersetzen. Meine Erfahrungen und Recherche teile Ich auf Gartenora, um das Gärtnern zu erleichtern.