Sobald der Garten aus dem Winterschlaf erwacht, stehen zahlreiche Aufgaben an. Diese müssen durchgeführt werden, damit der Garten im Sommer blüht und gedeiht und ein wunderschöner Aufenthaltsort ist. Zu Beginn muss zunächst eine Bestandsaufnahme des Gartens durchgeführt werden, bevor mit einzelnen Aufgaben angefangen werden kann. Besonders wichtig ist es etwa, die Hecken in Form zu bringen und den Boden zu bearbeiten. Wenn es etwas wärmer wird, können die ersten Pflanzen ausgesät werden. Ebenso wichtig ist es, das Gartenhaus auf den Frühling vorzubereiten und die Wasseranschlüsse zu kontrollieren und in Betrieb zu nehmen.

Nach dem Winter ist im Garten einiges zu tun.

Eine Bestandsaufnahme des Gartens machen

Der erste Schritt bei der Gartenarbeit im Frühling besteht darin, eine erste Bestandsaufnahme zu machen. Hierbei wird zum Beispiel geklärt, welche Pflanzen noch in einem guten Zustand sind und welche den Winter nicht überstanden haben. Ebenso können die Bäume unter die Lupe genommen werden. So lässt sich leicht feststellen, ob diese vor dem Frühling zugeschnitten werden müssen, um eine größtmögliche Blüte zu erreichen.

Neben den Pflanzen müssen auch die anderen Komponenten im Garten kontrolliert werden. Haben beispielsweise einige Töpfe oder Gartengeräte, die draußen gelagert wurden, Schaden genommen? Diese müssen repariert oder ersetzt werden. Ebenso lohnt sich ein Blick auf das Gartenhaus. Es kann zum Beispiel Sturmschäden abbekommen haben. Auch Freizeitgeräte im Garten wie Schaukeln oder Wippen sollten einer genauen Prüfung unterzogen werden.

Die Hecken in Form bringen

Die Hecke bedarf nach der Wintersaison einer speziellen Pflege.

Eine wichtige Aufgabe im Frühling besteht darin, die Hecken in Form zu bringen. Sie hatten den Winter über Zeit, nach eigenem Belieben zu wachsen und Triebe auszubilden. Diese müssen nun zurechtgeschnitten werden, damit jede Hecke wieder ihre volle Funktion erfüllen kann. Das betrifft neben der Optik vor allem den Sichtschutz, der für Privatsphäre sorgt und eine klare Abgrenzung von den Nachbarn ermöglicht. – Je mehr getrimmt wird, desto dichter und breiter wachsen die Heckenpflanzen nach.

Es empfiehlt sich, bei der Bearbeitung der Hecken auf moderne Geräte zu setzen. Mit diesen bekommt die Hecke ein einheitliches Bild und sieht besonders attraktiv aus. Auch solche Gartengeräte wie elektrische Heckenscheren müssen vor dem Erstgebrauch genau kontrolliert werden. Sie waren über mehrere Monate eingelagert und können in ihrer Funktion beeinträchtigt sein. Erst wenn ihre volle Funktionstüchtigkeit wiederhergestellt wurde, können Sie für die Gartenarbeit eingesetzt werden.

Den Boden bearbeiten

Zu den wichtigen Aufgaben im Garten, die im Frühling anstehen, gehört auch die Bearbeitung des Bodens. So empfiehlt es sich beispielsweise, die Böden umzugraben, um sie auf die Aussaat vorzubereiten. Insbesondere schwere Böden sollten umgegraben werden, sodass Sie Mikroorganismen wieder an die Oberfläche kommen können. Hierbei ist allerdings Vorsicht geboten. Durch das Umgraben kann es passieren, dass Unkrautsamen nach oben gelangen und zu keimen beginnen. Bereits vorhandenes Unkraut muss zudem ausgerissen werden, damit es sich nicht weiterverbreiten kann.

Ebenso wichtig ist es, den Boden auf angemessene Weise zu düngen. Mit organischen Düngern kann dafür gesorgt werden, dass Pflanzen eine besonders attraktive Lebensumgebung vorfinden und entsprechend gut wachsen und gedeihen. Deswegen ist die Auswahl des passenden Düngemittels so wichtig. Unter anderem sind Pflanzen auf Kalium und Phosphor angewiesen. Deswegen setzen viele Gartenfreunde Gesteinsmehle ein. Wer besonders natürlich vorgehen möchte, verwendet Kompost zum Düngen.

Erste Pflanzen aussähen

Grundsätzlich ist eine erste Aussaat von Pflanzen ab Anfang März kein Problem. Hierbei ist jedoch zwischen den verschiedenen Pflanzenarten zu unterscheiden. So gibt es beispielsweise Gemüsesaat, die schon zu dieser frühen Zeit im Jahr im Boden eine Heimat findet und gut wächst. Hierbei ist zu beachten, dass solche Samen eine spezielle Pflege brauchen und gut bewässert werden müssen.

Bei den Zierpflanzen sollte die Wahl auf Frühblüher fallen. Es gibt schließlich einige Pflanzen, die mit den Temperaturen im März noch nicht zurechtkommen und erst im April oder Mai eingepflanzt werden dürfen. Diese würden die noch recht kalten Temperaturen ansonsten nicht überstehen. Anders sieht es bei den Frühblühern aus. Diese sind an die Wetterbedingungen zu Jahresbeginn gut angepasst und können entsprechend schon im März gepflanzt werden. Zu solchen robusten Pflanzen gehören beispielsweise Dahlien und Lilien.

Das Gartenhaus auf den Frühling vorbereiten

Bereits im Winter ist es wichtig, das Gartenhaus nicht aus dem Blick zu verlieren. So ist beispielsweise regelmäßiges Lüften wichtig, um einer Schimmelbildung vorzubeugen. Sobald der Frühling einsetzt, muss das Gartenhaus auf die neue Saison vorbereitet werden. Eine erste Aufgabe besteht darin, Laub und Schneematsch von dem Gartenhaus zu entfernen. Insbesondere das Dach sollte befreit werden, damit es nicht unnötig lange durch ein zusätzliches Gewicht belastet wird.

Da das Gartenhaus von UV Strahlen bis zu Schnee allen Witterungsbedingungen ausgesetzt ist, sollte das Holz mit einer Lasur behandelt werden. Hiermit ist es möglich, das Holz elastisch und wetterbeständig zu halten. Sollte die Farbe an dem Haus abgeblättert sein, ist es jetzt an der Zeit, das Gartenhaus zu streichen und wieder hübsch zu gestalten.

Auch Beschädigungen, die beispielsweise durch einen Sturm verursacht worden sein können, müssen jetzt repariert werden. Gerade wenn Feuchtigkeit in das Gartenhaus gelangt ist, sollte diese möglichst schnell entfernt werden. Nach den Maßnahmen im Außenbereich, geht es an die Instandsetzung des Innenbereichs. Insbesondere die Möbel können wieder in das Gartenhaus getragen und auf die anstehende Saison vorbereitet werden.

Die Wasseranschlüsse kontrollieren und in Betrieb nehmen

Wenn die Gartensaison wieder losgeht, wird jede Menge Wasser benötigt. Deswegen ist es ratsam, möglichst frühzeitig die verschiedenen Wasseranschlüsse zu kontrollieren. Sobald kein Frost mehr droht, können die Anschlüsse wieder in Betrieb genommen und die Rohre mit Wasser gefüllt werden. Dann ist es leicht möglich, das Wasser überall im Garten zu nutzen und die Pflanzen mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Beschädigte oder defekte Anschlüsse und Rohre sollten möglichst zeitnah repariert werden. Wenn erst einmal die Sommermonate beginnen, wird sehr viel Wasser gebraucht und es ist für diese Aufgabe nicht mehr genügend Zeit vorhanden. Deswegen sollte bereits früh im Jahr dafür gesorgt werden, dass eine umfassende Wasserversorgung im Garten stets gegeben ist.

Hallo, Ich bin Sebastian und habe Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Nun hat es mich aus Deutschland hinausgezogen nach Indonesien. Hier sind die Bedingungen natürlich etwas abenteuerlicher und umso mehr muss Ich mich mit dem Thema Gärtnern auseinandersetzen. Meine Erfahrungen und Recherche teile Ich auf Gartenora, um das Gärtnern zu erleichtern.