Blattläuse sind unwillkommene Gäste im Garten. Sind Sie doch als Schädling bekannt und greifen Pflanzen an, die daraufhin an Gesundheit verlieren und womöglich verenden, wenn Sie nicht rechtzeitig eingreifen. Um dies zu verhindern sollten Blattläuse so schnell wie möglich bekämpft werden. Nur wenn früh eingegriffen wird kann die rasche Vermehrung gestoppt und die Pflanzen geschützt werden. Zögern Sie hingegen kann der Garten schnell darunter leiden.

Welche Mittel sich am besten dafür eigenen die Blattläuse zu bekämpfen und wie Sie am besten vorgehen erfahren hSie im folgenden Ratgeber. Hierbei werden neben typischen chemischen Mitteln, die Sie zur Bekämpfung der Blattläuse einsetzen können, auch natürliche Feinde genannt, mit denen die Blattläuse vertrieben werden.

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  • Insekten werden auch dann bekämpft, wenn sie beim Besprühen nicht getroffen werden
  • Dauerwirkung bis zu 2 Wochen - Nicht bienengefährlich

Vorbereitung der Blattlausbekämpfung

Bei der Bekämpfung der Blattläuse sollten Sie mit äußerster Vorsicht vorgehen. Schließlich sollen sowohl die Pflanzen als auch ihre Gesundheit nicht darunter leiden. Haben die Blattläuse sich vom Garten in die Wohnung oder das Haus verbreitet und die Zimmerpflanzen angegriffen sollten Sie die Bekämpfung dennoch nur im Freien vornehmen.

Sprühen Sie keinesfalls voreilig irgendwelche chemischen Stoffe auf Ihre Zimmerpflanzen in der Hoffnung, dass die Blattläuse dadurch schnell vertrieben werden. Hierbei besteht die Gefahr, dass das chemische Mittel auch Ihre Gesundheit angreifen kann. Lassen Sie sich daher immer im Fachhandel beraten, welche Mittel hier am besten wirken.

Zudem sollten Sie auch beachten, dass die Blattlaus ein Schädling ist, welcher verschiedene Pflanzen befällt. Nicht jedes Mittel ist für jede Pflanzen harmlos. Daher sollten Sie auch immer darauf achten, dass das Bekämpfungsmittel zwar effektiv gegen die Blattlaus vorgeht, die Pflanzen allerdings nicht angreift. Hierfür gibt es je nach Pflanze verschiedene Mittel, die perfekt abgestimmt sind.

Natürlich Mittel, um die Blattläuse zu bekämpfen haben aber natürlich den Vorteil, dass keine Chemikalien zum Einsatz kommen und diese für die Umwelt insgesamt sehr schonend sind.

Welche natürliche Mittel es gibt und wie Sie diese einsetzen müssen, um die Blattläuse zu bekämpfen sehen Sie im nächsten Kapitel.

Natürliche Fressfeinde um Blattläuse zu bekämpfen

Blattläuse stehen in der Hierarchieebene sehr weit unten. Sie haben kaum eine Möglichkeit sich vor natürlichen Fressfeinden zu schützen und es gibt jede Menge kleiner Insekten, die sich von den Blattläusen ernähren.

Möchten Sie die Blattläuse auf sehr natürlicher Art und Weise bekämpfen, dann ist es am einfachsten, wenn Sie wenigere Fressfeinde in Ihrem Garten aussetzen, die sich von den Blattläusen ernähren. Dabei sollten Sie allerdings darauf achten, dass die Tiere nicht selber zu einem Problem werden. Daher eignen sich nur wenige Arten für die effiziente Bekämpfung der Blattläuse, diese haben allerdings einige Vorteile.

Marienkäfer

Marienkäfer um Blattläuse zu bekämpfen

Der Marienkäfer ist ein hervorragender Feind der Blattläuse. Blattläuse sind eine seiner Leibspeisen und wird dieser auf die Läuse losgelassen ist er kaum noch zu stoppen.

Auch für die Blattlausbekämpfung im Garten ist der Marienkäfer gut einzusetzen. Ist das Glück nicht auf Ihrer Seite und es lassen sich keine Marienkäfer bei Ihnen nieder so können Sie diese auch im Fachhandel erwerben.

Um die Blattläuse wirksam zu bekämpfen sollten die Marienkäfer noch im Larvenstadium sein. In diesem Stadium werden Sie auf die Blätter oder Zweige gesetzt. Nach dem Schlüpfen werden die Marienkäfer dann beginnen die Blattläuse aufzufressen.

Liegt allerdings schon ein sehr akuter Befall vor, dann können Sie auch ausgewachsene Marienkäfer erwerben. Diese werden ebenfalls auf die betroffenen Zweige gesetzt und machen kurzen Prozess mit den Blattläusen.

Beachten Sie allerdings, dass Sie die Marienkäfer nur im Garten oder auf dem Balkon einsetzen können. Bei der Bekämpfung von Blattläusen auf Zimmerpflanzen sind diese gänzlich ungeeignet und verenden selber innerhalb von kürzester Zeit.

Zudem sollten keine Ameisen in der Nähe der Marienkäfer sein. Zwar können Sie die Ameisen und Marienkäfer voneinander trennen, aber im Allgemeinen sollten Sie darauf verzichten Marienkäfer einzusetzen, wenn Sie schon Ameisen im Garten haben.

Florfliege gegen Blattläuse

Wer auf die Marienkäfer verzichten möchte, zum Beispiel weil Ameisen eine gemeinsame Haltung unmöglich machen kann auch auf die Florfliege setzen.

Ihre Larven sind allgemein als wahre Maschinen im Kampf gegen Blattläuse bekannt. Setzen Sie die Larve auf ein Blatt oder einen Zweig ab, werden die Larven umgehend damit beginnen die Blattläuse auszusaugen. So kann eine Larve der Florfliege mehr als 100 Blattläuse pro Tag vertilgen.

Der Vorteil der Florfliege ist zudem, dass Sie auch noch anderen Schädlingen zu Leibe tritt. Ihre Larve ist äußerst agil und kann es daher auch mit anderen Schädlingen aufnehmen, die versuchen Ihre Pflanzen anzugreifen.

Möchten Sie auf natürliche Weise die Florfliege ansiedeln, so können Sie Katzenminze in Ihrem Garten anpflanzen. Laut wissenschaftlichen Aussagen werden die Florfliegen hier von den gleichen Duftstoffen wie die Katzen angezogen.

Sollten die Florfliegen allerdings nicht den Weg in Ihren Garten finden, so können Sie diese ebenfalls im Fachhandel erwerben.

Die Schwebfliege im Kampf gegen Blattläuse

Als dritter natürlicher Fressfeind, um die Blattläuse zu dezimieren eignet sich die Schwebfliege und vor allem deren Larven. Die Schwebfliege ernährt sich überwiegend von Blütennektar und Pollen. Daher sollten Pflanzen im Garten eingebracht werden, die für die Schwebfliege besonders attraktiv sind. Dazu gehören zum Beispiel der Mohn, Glockenblumen, oder auch Sonnenblumen.

Mit diesen natürlichen Pflanzen können Sie die Schwebfliegen anlocken, die sich dann in Ihrem Garten vermehren können. Denn nicht die Fliegen als solche, sondern die Larven sind besonders gefräßig und sehen die Blattläuse als willkommene Mahlzeit an.

Eine Larve kann dabei über Ihre gesamte Lebensdauer etwa 400 Blattläuse vertilgen. Da pro Generation bis zu 1.000 Eier gelegt werden, aus denen die Larven entspringen, können Sie also merken, wie effektiv die Schwebfliege im Kampf gegen die Blattläuse ist.

Doch nicht nur Blattläuse stehen auf Ihrem Nahrungsprogramm. Auch andere Schädlinge, oder gesundheitsgefährliche Insekten, wie zum Beispiel Spinnmilben, oder Blutläuse werden von der Schwebfliegenlarve gerne verspeist.

Tipps für die Fressfeinde

Bei allen hier genannten Fressfeinden gilt, dass auf Pflanzenschutzmittel verzichtet werden sollte. Nur so können die Nützlinge angezogen werden und diese Ihre volle Kraft entfalten. Ebenfalls sollten Sie darauf achten, dass sich nach kurzer Zeit ein natürliches Gleichgewicht einstellen sollte. Ist also zunächst noch zu beobachten, dass die Marienkäfer und Schwebfliegen sich rasch vermehren, weil das Nahrungsangebot durch die Blattläuse so überaus hoch ausfällt, so sollte sich innerhalb kürzester Zeit deren Population wieder auf ein normales Maß absinken.

Sie brauchen also keine Sorge haben, dass der Garten nun durch die Nützlinge überbevölkert wird. Wurde die Blattläuse erst Mal dezimiert werden auch die Nützlinge wieder auf ein gesundes Maß absinken.

Natürliche Mittel gegen Blattläuse

Nicht immer eignen sich die Fressfeinde im Kampf gegen Blattläuse. Sind die Blattläuse bereits in großer Zahl auf den Blättern, oder etwa in der Wohnung, dann ist es nicht ratsam auf Marienkäfer & Co. zu vertrauen, sondern Sie sollten auf Hausmittel gegen Blattläuse zurückgreifen, oder andere natürliche Mittel verwenden.

Sie müssen allerdings auch nicht direkt mit einer giftigen Chemiekeule ankommen, um die Blattläuse wieder loszuwerden. Da die giftigen Mittel nicht nur die Blattläuse angreifen, sondern auch für andere Organismen schädlich sein können, sollten Sie lieber auf natürliche Mittel zurückgreifen. Zwar besteht bei den chemischen Mitteln für den Menschen kaum eine Gefahr, doch selbst für kleine Haustiere kann die Belastung bereits so groß werden, dass Sie lieber darauf verzichten sollten.

Welche natürlichen Mittel eignen sich im Kampf gegen Blattläuse?

Knoblauch zur Blattlausabwehr

Knoblauch gegen Blattlaus

Knoblauch hat einen Geruch, der nicht nur für Menschen unangenehm ist. Auch Blattläuse suchen das Weite, wenn Knoblauch in der Luft liegt. Doch Sie haben Glück und müssen nicht direkt Knoblauchpflanzen hochziehen, damit die Blattläuse von dem Geruch vertrieben werden. Bereits kleinere Mengen können eine so abstoßende Wirkung haben, dass die Blattläuse freiwillig Ihre Pflanzen verlassen.

Als erste Maßnahme können Sie die Knoblauchzehen direkt an den Wurzeln der Pflanze eingraben. Hierbei sollte nur noch die Spitze der Knoblauchzehe aus dem Erdreich hervorschauen. Der Vorteil besteht darin, dass der Geruch nur sehr gering in der Intensität ist, von den Blattläusen aber bereits so stark wahrgenommen wird, dass die entsprechenden Pflanzen erst gar nicht bevölkert werden.

Diese Methode eignet sich allerdings eher als vorbeugende Maßnahme. Wurden die Pflanzen bereits von Blattläusen besiedelt, dann müssen Sie dazu übergehen, dass der Knoblauchgeruch sich intensiver verbreiten kann.

Um einen stärkeren Geruch zu erzeugen sollten Sie einen Knoblauchsud kochen, mit dem Sie die Pflanzen dann einsprühen. Nehmen Sie je nach Bedarf etwa eine oder zwei Knoblauchzehen und einen Liter Wasser. Erwärmen Sie das Gemisch und lassen es etwa eine Minute ziehen.

Danach besprühen Sie die befallenen Pflanzen mit dem Knoblauchsud und schon sollten Sie die Plagegeister wieder loswerden. Ein Vorteil beim Einsatz von Knoblauch ist zudem, dass auch andere Schädlinge gerne das Weite suchen.

Eine regelmäßige Behandlung kann also vorbeugend wirken und verhindern, dass sich Schädlinge ausbreiten können.

Spülmittel

Möchten Sie den Geruch von Knoblauch vermeiden, dann können Sie auf Spülmittel setzen, mit denen Sie den Blattläusen zu Leibe rücken können.

Das Spülmittel wirkt gleich auf zwei Weisen.

Als erstes sorgt sein schmieriger Film dafür, dass die Blattläuse sich nicht mehr an den Pflanzen halten können. Sie werden also einfach von den Blättern vertrieben und können diese auch nicht wieder besteigen. Allerdings ist hier anzumerken, dass es sehr aufwendig ist wirklich jede Pflanze so zu besprühen, dass die Blattläuse keinen Halt mehr finden.

Die zweite Wirkweise ist schon effektiver, denn hierfür muss das Spülmittel nur ganz grob auf die Pflanzen aufgebracht werden. Das Spülmittel hat nämlich noch die Eigenschaft, dass es die Atemwege der Blattläuse verstopft.

Um eine durchschnittliche Pflanze zu besprühen sollen Sie etwa einen halben Liter Wasser mit maximal fünf Milliliter Spülmittel mischen. Schütteln Sie dieses Gemisch und bespritzen Sie die Pflanzen.

Wichtig beim Besprühen ist zudem, dass Sie auch die Unterseite der Pflanzen besprühen. Hier ist also etwas Einsatz angesagt und um die Blattläuse effektiv zu bekämpfen, sollten Sie diese Mischung so gründlich wie möglich auftragen.

Blattläuse mit Wasser bespritzen

Wasserspritzer um Blattläuse zu bekämpfen

Haben Sie die Blattläuse im Frühjahr bemerkt, dann müssen Sie noch keine anderen Hilfsmittel außer Wasser einsetzen. Wenn die Blattläuse noch nicht so zahlreich erschienen sind und noch eher begrenzt auftreten, dann können Sie diese einfach mit Wasser abspritzen.

Die Blattläuse werden daraufhin von den Pflanzen fallen und sind nicht mobil genug, um wieder auf die Pflanzen zu gelangen. Dies ist erst ein Problem, wenn die geflügelte Generation der Blattläuse auftritt. Bei der Generation im Frühjahr bestehen aber noch keine Flügel, so dass diese ganz einfach mit etwas Wasser von den Pflanzen heruntergeschossen werden können.

Auf dem Boden sollten Sie die Blattläuse allerdings nicht einfach liegen lassen. Entsorgen Sie diese sorgfältig und die Gefahr, dass Blattläuse noch in den nächsten Generationen überlegen ist weitaus geringer.

Triebe abschneiden

Die Blattläuse ernähren sich vorwiegend von dem Pflanzensaft der jungen Triebe. Dieser ist für die Blattläuse besonders attraktiv, da er sehr einfach zu erreichen ist. Die Pflanzen sind an diesen Stellen noch sehr weich und die Blattläuse haben einen sehr einfachen Zugang zu einer Nahrungsquelle.

Damit Sie die Blattläuse wirksam bekämpfen, können Sie einfach die Triebe der Pflanzen abschneiden. So wird eine Nahrungsquelle, die für die Blattläuse von großer Bedeutung ist unzugänglich gemacht.

Das positive an dieser Behandlung ist, dass die Pflanzen diese schadlos überstehen und den abgeschnittenen Trieb selbstständig ersetzen können. Sie brauchen sich also keine Sorge machen, dass Sie der Pflanze beispielsweise durch das Abschneiden des Triebes Schaden zufügen.

Im Gegenteil, für manche Pflanzen kann das Abschneiden des Triebes sogar vorteilhaft sein. So wird bei manchen Pflanzenarten die Selbstaussat verhindert.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Blattläuse

Haben Sie gerade die Blattläuse bekämpft und möchten verhindern, dass in Zukunft wieder ein Befall durch die Blattläuse auftritt, dann müssen Sie nicht zu starken Mitteln greifen. Hier reichen schon einfache Maßnahmen, um den Garten oder die Zimmerpflanzen ideal gegen die Blattläuse zu schützen und erst gar nicht ein Gebiet zu schaffen, dass für die Blattläuse von höchster Attraktivität ist.

Die richtige Überwinterung der Pflanzen

Blattläuse sind durchaus im Stande den Winter zu überleben. Sie sollten also nicht darauf hoffen, dass ein Blattlausbefall etwa durch die eintretende Kälte im Winter von allein wieder gelöst wird. Vielmehr sollten Sie selber aktiv gegen die Blattläuse vorgehen und diesen die Überwinterung erschweren.

Die Eier der Blattläuse finden sich überwiegend an den Gehölzen und nicht etwa an den Blättern. Daher sollten Sie zur Bekämpfung der Blattläuse deren Eier von den Gehölzen entfernen. Dies tun Sie am besten, indem Sie mit einer Bürste über den Stamm des Baumes, oder der Pflanze streichen und so die Eier der Blattlaus von den Pflanzen abstreifen.

Diese mechanische Bekämpfung ist aber keinesfalls ausreichend dafür, dass alle Blattläuse von den Bäumen entfernt werden. Hier sollten Sie noch mit pflanzenölhaltigen Präparaten nachhelfen, um die verbleibenden Läuse unschädlich zu machen. Der Ölfilm legt sich über die Eier, was die Atmung unterbricht und die Läuse dadurch absterben.

Monokultur vermeiden

Vielfältiger Garten gegen Blattläuse

Bevorzugen Sie eine ganz bestimmte Pflanze und haben diese überwiegend im Garten nebeneinander angepflanzt? Ist diese zufällig auch als Wirtspflanze für Blattläuse bekannt, dann haben Sie ein wahres Paradies für die Läuse geschaffen. Diese haben es nun besonders einfach sich von Pflanze zu Pflanze zu bewegen und den gesamten Garten zu befallen.

Aber nicht alle Pflanzen sind für die Blattläuse geeignet. Auf manchen werden diese nicht glücklich und Sie können keine Nahrungsquelle finden. Damit Sie also den Befall der Blattläuse eindämmen, sollten Sie darauf achten möglichst viele verschiedene Pflanzen in Ihrem Garten anzupflanzen.

Dies hat den Vorteil, dass die Pflanzen verschiedene Eigenschaften aufweisen und zum Beispiel nicht dieselbe Höhe haben. Dadurch wird der Übergang der einzelnen Pflanzen erschwert und die Blattläuse können sich nicht ungehindert ausbreiten.

Achten Sie zudem darauf, dass der Abstand zwischen den Pflanzen etwas großzügiger gestaltet ist. Wissen Sie bereits, dass Ihr Garten sehr anfällig für Blattläuse ist, dann sollten Sie darauf verzichten diesen so eng wie möglich zu bepflanzen.

Blattläuse können sich nämlich nur vorwiegend verbreiten, indem Sie sich von Pflanze zu Pflanze bewegen. Wird Ihnen diese Möglichkeit genommen wird auch die Möglichkeit stark eingeschränkt, dass die Blattläuse sich einfach ausbreiten können.

Zu viel Stickstoff vermeiden

Das Düngen der Pflanze soll diese besonders kräftig machen und für eine gute Gesundheit sorgen. Doch auch zu viel Dünger kann zu Problemen führen. Stickstoff ist der Nährstoff, von dem die Pflanzen am meisten benötigen. Eine Überversorgung bietet allerdings Nährboden für Schädlinge, wie zum Beispiel der Blattlaus.

Einen Stickstoffmangel erkennen Sie daran, dass sich die Blätter leicht gelblich verfärben und die Spitzen kränklich braun aussehen. Des Weiteren ist das Wachstum der Pflanze stark eingeschränkt und insgesamt wirkt die Pflanze sehr kränklich. Hier ist es ratsam, Stickstoff mit Hilfe von Düngern zuzuführen.

Allerdings sollte eine Überversorgung vermieden werden. Das zu viel Dünger gegeben wurde erkennen Sie daran, dass die Pflanzen relativ weich sind und überdurchschnittlich schnell wachsen.

Dieser Zustand der Überversorgung ist für Blattläuse attraktiv, da diese hier sehr einfach an die Nahrung gelangen können. Daher sollten Sie Stickstoff nur in sehr gemäßigten Mengen per Dünger der Pflanze zuführen, auch wenn der Stickstoff häufig als Allheilmittel angesehen wird.

Für feuchte Luft sorgen

Trockene Luft ist für Pflanzen nicht gerade angenehm. Die meisten Pflanzen leiden darunter, wenn die Luft zu trocken ist. Daher sollte gerade bei Zimmerpflanzen darauf geachtet werden, dass die Luftfeuchtigkeit ausreichend hoch ist.

Dies kann erreicht werden, wenn das Zimmer mehrmals am Tag stoßgelüftet wird. So kann frische Luft die abgestandene Alte ersetzen und sich eine natürliche Luftfeuchtigkeit in den Räumen einstellen.

Zudem können die Pflanzen mit Wasser abgeduscht werden. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass die Luftfeuchtigkeit erhöht wird, sondern auch dass bereits Blattläuse, die sich auf den Pflanzen befinden von diesen gewaschen wird. Die höhere Luftfeuchtigkeit und die gesünderen Pflanzen beugen daraufhin einem erneuten Befall der Blattläuse vor.

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Hallo, Ich bin Sebastian und habe Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Nun hat es mich aus Deutschland hinausgezogen nach Indonesien. Hier sind die Bedingungen natürlich etwas abenteuerlicher und umso mehr muss Ich mich mit dem Thema Gärtnern auseinandersetzen. Meine Erfahrungen und Recherche teile Ich auf Gartenora, um das Gärtnern zu erleichtern.