Die Grundlage für einen gesunden Garten ist der Boden. Pflanzen nehmen die Nährstoffe aus dem Boden auf und benötigen diese, um optimal zu wachsen.

Nutzen Sie den Boden Jahr für Jahr und gönnen diesem keine Zeit zur Erholung, wird dieser zunehmend müde. Dann hilft ein Bodenaktivator Ihnen, müde Böden wieder aufzuwecken.

Wie wirkt ein Bodenaktivator und welche Vorteile verspricht seine Anwendung? Erfahren Sie, weshalb die Verwendung eines Bodenaktivators auch für Ihren Garten nützlich sein könnte.

Nutzen Sie diese wirksamen Bodenaktivatoren, um Ihrem Boden wieder Leben einzuhauchen

Oscorna BodenAktivator 25kg
Neudorff Terra Preta Bodenaktivator 20...
Beckmann Boden-Aktivator 25 Kg NEU!
Typ
Bodenaktivator
Bodenaktivator
Bodenaktivator mit Dünger
Menge
25 Kg
20 Kg
25 Kg
Anwendung
Ganzjährig an der Oberfläche ausbringen
Granulat ausbringen
Ganzjährig ausbringen
Geeignet für
Rasen, Nutzgarten, Rosen
Alle Böden und Kulturen
Alle Gartenböden
Natürlich
Preis
36,90 EUR
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Rezensionen
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Was ist der Bodenaktivator?

Ziehen Sie in Ihrem Garten anspruchsvolle Pflanzen hoch, entziehen diese dem Boden die Nährstoffe und stellen eine hohe Beanspruchung dar. Jedes Jahr geben Sie daher Dünger aus, damit die Abgabe von Nährstoffen durch den Boden sichergestellt ist.

Ein Dünger beeinflusst die Eigenschaften des Bodens kaum. Er stellt zwar Nährstoffe bereit, doch der Boden leidet weiterhin unter der hohen Beanspruchung.

In diesem Fall kommt der Bodenaktivator ins Spiel. Hierbei handelt es sich um ein Mittel, welches nicht als Dünger angesehen wird. Vielmehr besteht der Bodenaktivator aus organischen Substanzen, wie etwa Kompost, Pflanzenkohle, Algenkalk, Tonteilchen und gemahlenes Mineralgestein.

Die Zusammensetzung ist einer Humuserde relativ ähnlich und setzt vor allem auf die Natürlichkeit. Stickstoff, Phosphor oder Kalium sind nur in sehr geringen Teilen vorhanden. Damit ist der Bodenaktivator nicht als Dünger geeignet und ersetzt diesen nicht.

Maßgeblich für den Bodenaktivator ist, dass dieser mit Mikroorganismen versetzt ist. Verschiedene Bakterien besiedeln die Erde und kreieren ein neues Bodenleben. Die Bakterien ernähren sich von organischen Resten und mit etwas Fleiß können die Mikroorganismen dauerhaft die Qualität des Bodens verbessern.

Bodenaktivatoren sind natürlich gehaltene Mittel. Sie ersetzen keine Dünger, sondern werden in Kombination mit diesen ausgebracht. Besitzen Sie einen Kompost, dann können Sie auch dessen Erde verwenden, um den Boden aufzuwerten. Ebenso ist es ratsam den Rasen zu mulchen und auf diese Weise Nährstoffe zurückzuführen. Dem Boden hauchen Sie mit dieser Arbeit neues Leben ein.

Stehen Ihnen diese Maßnahmen nicht zur Verfügung und legen Sie Wert auf einen geordneten und aufgeräumten Garten, dann ist das Ausbringen des Bodenaktivators vorteilhaft. Ähnlich wie ein Humus erhält der Boden wieder seine natürliche Form und wird über bessere Eigenschaften verfügen, um Pflanzen zu versorgen.

Folgen der dauerhaften Bewirtschaftung

Im Garten setzen Sie bereits auf einige Maßnahmen, damit Rasen und Pflanzen optimal wachsen. Sie vertikutieren, schneiden, düngen und natürlich bewässern Sie die Pflanzen, damit diese über eine gute Gesundheit verfügen.

Die Zeit, die Sie in die Pflege der Pflanzen stecken, sollten Sie auch für Ihren Boden aufbringen. Denn dieser ist schließlich die Grundlage für ein gesundes Wachstum. In modernen Gärten, in denen oftmals eine Monokultur herrscht und für Natürlichkeit wenig Platz ist, sind die Böden einer hohen Beanspruchung ausgesetzt.

Insbesondere die Humusschicht geht zurück, wenn Sie keine Gegenmaßnahmen ergreifen. Doch gerade in dieser Schicht befindet sich das Bodenleben und viele Mikroorganismen ziehen sich dorthin zurück.

Geht die Humusschicht aufgrund der Bewirtschaftung verloren, führt dies zu nachhaltigen Problemen. Die wichtigen Mikroorganismen sind nicht mehr im Boden anzutreffen und maßgebliche Qualitätsmerkmale leiden.

Staunässe - Toter Boden
Auf einem „toten“ Boden ist die Gefahr einer Staunässe höher

Der Boden verdichtet zunehmend und ist nicht mehr in der Lage das Regenwasser zu speichern. Regnet es heftiger, bildet sich eine Staunässe, die dazu führt, dass die Pflanzen förmlich ertrinken.

Zudem bewirkt die Staunässe, dass Dünger und andere Mittel im Rasen sich nicht halten, sondern weggeschwemmt werden. Dies erschwert Ihnen die Dosierung und führt zu ungleichen Bodenverhältnissen.

Der Bodenaktivator hat hierbei nicht das Ziel umgehend eine Verbesserung zu erzielen. Er arbeitet vielmehr daraufhin langfristig die Erde aufzuwerten und bei guter Pflege dauerhaft eine Verbesserung zu erzielen.

Dass der Bodenaktivator im Garten gebraucht wird, hängt mit dem heutigen Stil der meisten Anlagen zusammen. In der Natur werden dem Boden über organische Abfälle die Nährstoffe und Mikroorganismen hinzugefügt. Dazu zählen zum Beispiel das fallende Laub, absterbende Pflanzen oder andere organische Substanzen. Dadurch entsteht ein natürlicher Kreislauf, in welchem der Boden seine hohe Qualität beibehält.

Heutige Gärten sind jedoch häufig so intensiv gepflegt, dass dort das Laub zügig geharkt wird und der Rasen nicht eine bestimmte Länge überschreiten darf. Mit solch einer Pflege hat der Boden kaum eine Möglichkeit an die Mikroorganismen zu gelangen, sodass die Zuführung mittels eines Bodenaktivators notwendig ist.

Wirkung des Bodenaktivators

Die Idee hinter dem Bodenaktivator ist, dass Sie wieder Mikroorganismen dem Boden zurückgeben. Bei einer intensiven Bewirtschaftung nimmt das Leben in der Erde ab. Der Boden bleibt nicht mehr locker, sondern verdichtet sich und die Humusschicht bildet sich zurück.

Mit dem Bodenaktivator wollen Sie die natürlichen Verhältnisse im Boden wiederherstellen. Sie züchten neue Mikroorganismen an, die sich vermehren und eine neue Humusschicht bilden. Durch diese wird die Bodenqualität verbessert und gesunde Pflanzen wachsen heran.

Wie genau ein Bodenaktivator wirkt, hängt von der jeweiligen Zusammensetzung ab. Je nach Hersteller variieren die Inhaltsstoffe, sodass Sie hier eine andere Wirkung erzielen.

Bei überaus preiswerten Produkten ist der Hauptbestandteil Sand und weniger die Mikroorganismen. Einen Rasensand auszubringen kann sinnvoll sein, um den Boden aufzulockern und die Staunässe zu verhindern. Doch für eine dauerhafte Verbesserung sind solche einfachen Bodenaktivatoren nicht geeignet.

Fördert Wachstum von wichtigen Bakterien

Hochwertige Bodenaktivatoren bestehen aus einer organischen Masse, welche den Bakterien als Nahrungsgrundlage dient. Diese sind leicht verdaulich und die Bakterien werden sich wieder wohl in Ihrem Boden fühlen.

Enthält Spurenelemente und Mineralstoffe

Zusätzlich sind auch Spurenelemente und Mineralstoffe enthalten, die wichtig für das Wachstum der Pflanzen sind. Die Menge ist jedoch so gering, dass ein Dünger nicht ersetzt wird.

Boden ist aufnahmefähiger für Wasser und der pH-Wert steigt

Eine weitere Wirkung des Bodenaktivators besteht darin, dass die Erde aufnahmefähiger für Wasser ist. Die enthaltenen Tonminerale fördern die Speicherfähigkeit des Bodens und heben den pH-Wert an. Die Tonmineralien entfalten eine ähnliche Wirkung wie der Rasenkalk und lassen einen leicht säuerlich Boden wieder neutraler werden. Dadurch fühlen sich sowohl Bakterien als auch Pflanzen in diesem Boden wohler und gedeihen besser.

Bildung einer Humusschicht

Bodenaktivator - Humus
Mit dem Bodenaktivator fördern Sie die Bildung einer natürlichen Humusschicht

Setzen Sie den Bodenaktivator ein, besteht die Idee auch darin, dass die Humusschicht wieder Einzug in den Boden hält. Alleine mit dem Bodenaktivator werden Sie dies jedoch kaum schaffen. Dieser verfügt nur über einen geringen Humusanteil und die Bakterien werden eine lange Zeit brauchen, um die gewünschte Menge zu produzieren.

Daher ist es sinnvoll entweder eine Humuserde einzuarbeiten oder eine Mulchschicht auf dem Boden zu belassen. Verwenden Sie einen Mulchmäher und lassen Sie den Rasenschnitt für eine kurze Zeit liegen. Dann wird der Boden aufgewertet und der Humus kommt zurück.

Die richtige Anwendung

Haben Sie die Argumente für die Anwendung des Bodenaktivators überzeugt? Dann müssen Sie darauf achten, dass Sie diesen richtig einarbeiten. Andernfalls kommt die Wirkung kaum zur Entfaltung und die Arbeit hat sich nicht gelohnt.

Legen Sie in Ihrem Garten Pflanzen oder einen Rasen an? Dann werden Sie hierfür auch den geeigneten Bodenaktivator vorfinden. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Varianten und damit sind auch Ausführungen für Ihren Boden vorhanden.

Zu unterscheiden sind Ausführungen in fester und flüssiger Form. Zumeist werden feste Bodenaktivatoren als Granulat eingesetzt. Diese haben den Vorteil, dass sie feste Bestandteile haben, die für die Aufwertung des Bodens wichtig sind.

Das Granulat verteilen Sie auf dem Boden und arbeiten es am besten mit einer Harke ein. Dadurch wird das Granulat nicht direkt vom Wind verweht und besser von der Erde aufgenommen. Den Bodenaktivator geben Sie entweder per Hand oder mit einem Universalstreuer aus. Gerade bei großen Flächen bietet es sich an den Bodenaktivator per Streuwagen auszubringen. So gehen Sie ganz sicher, dass keine Überdosierung erfolgt und die Inhaltsstoffe sich gleichmäßig verteilen.

Wie beim Dünger, empfiehlt es sich auch beim Bodenaktivator, dass Sie nach dem Ausbringen den Boden leicht bewässern. Dadurch gelangen die Nährstoffe leichter in die Erde. Sie sollten allerdings sehr vorsichtig das Wasser ausbringen, da ansonsten die Gefahr besteht, dass der Bodenaktivator weggespült wird.

Die Dosierung ist abhängig von dem jeweiligen Produkt, welches Sie in Ihrem Garten ausbringen. Hierfür geben die Hersteller direkte Empfehlungen und zeigen an, welche Menge an Bodenaktivator die Erde benötigt.

Gängig sind Mengen von 80 bis 150 Gramm pro Quadratmeter. Je nachdem wie erschöpft Ihr Boden ist, sollten Sie die Menge anpassen. Ein Überdüngen ist kaum möglich und Schäden sind nicht zu erwarten. Allerdings sollten Sie sich dennoch an die Empfehlungen des Herstellers halten, damit Sie nicht Unmengen des Bodenaktivators ausbringen und die Kosten in die Höhe schnellen.

Der Bodenaktivator ist ein Naturprodukt. Aufgrund der natürlichen Zusammensetzung ist er völlig ungefährlich für Kinder und Haustiere. Diese können ohne Gefahr den Garten betreten und Sie müssen sich keine Sorgen machen, dass durch den Bodenaktivator die Gesundheit beeinträchtigt werden könnte.

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Bodenaktivator

Bodenaktivator nach vertikutieren
Den Bodenaktivator geben Sie am besten im Frühjahr nach dem Vertikutieren aus

Der Bodenaktivator ist für die langfristige Verbesserung des Bodens zuständig. Daher gibt es kein festes Zeitfenster, an welchem das Ausbringen unbedingt zu empfehlen ist.

Am besten eignet sich die Ausbringung im Frühjahr, wenn Sie den Boden vorbereiten und eine Neubepflanzung durchführen. Um die Aufnahmefähigkeit des Bodens zu verbessern, können Sie diesen zunächst vertikutieren und danach den Bodenaktivator ausbringen.

Wie oft müssen Sie den Bodenaktivator ausbringen

Wie häufig Sie den Bodenaktivator anwenden, hängt vom jeweiligen Zustand der Böden ab. Sind diese schwer gezeichnet, bietet sich die Anwendung im Frühjahr sowie im Sommer oder Herbst an. Sobald die Temperaturen nicht mehr unter den Gefrierpunkt sinken, können Sie den Bodenaktivator ausbringen und den Garten auf die kommende Saison vorbereiten.

Bei einem gewöhnlichen Boden ist eine einmalige Anwendung ausreichend. Ist die Erde sandig, weist einen niedrigen pH-Wert oder eine geringe Qualität auf, dann ist eine zweimalige Ausführung im Jahr zu empfehlen.

Ist ein Vertikutieren notwendig?

Mit dem Vertikutieren entfernen Sie Moosreste und bereiten den Boden im Frühjahr auf die kommende Gartensaison vor. Den Bodenaktivator können Sie im Prinzip das gesamte Jahr über ausbringen. Es ist nicht zwingend notwendig vorab das Vertikutieren durchzuführen. Möchten Sie ohnehin die Arbeit ausführen, dann sollten Sie erst im Anschluss den Bodenaktivator ausbringen. Andernfalls könnten Sie mit einem Handvertikutierer das Granulat entfernen und die gewünschte Wirkung bleibt aus.

Welcher Bodenaktivator ist für den Rasen geeignet?

Der Rasen gilt als Monokultur, weshalb dem Boden noch intensiver die Nährstoffe entzogen werden und nach wenigen Saisons die Erde kaum mehr aufnahmefähig ist. Daher bietet es sich gerade beim Rasen an einen Bodenaktivator auszubringen.

Verwenden Sie den Bodenaktivator für den Rasen, dann sollten Sie auf Produkte achten, die möglichst über eine komplexe Zusammensetzung verfügen und alle benötigten Inhaltsstoffe enthalten. Da der Boden einer starken Beanspruchung ausgesetzt ist, sollten Sie sich für einen hochwertigen Bodenaktivator entscheiden.

Auch die Ausbringungsmenge können Sie leicht erhöhen. Bis zu 200 Gramm pro Quadratmeter sind durchaus angebracht und für die langfristige Verbesserung der Erde notwendig.

Bodenaktivator oder Dünger – welche Unterschiede gibt es?

Nach dem Lesen des Ratgebers sollten Sie bereits eine Idee davon haben, worin die Unterschiede zwischen dem Bodenaktivator und einem Dünger liegen.

Die Hauptaufgabe des Bodenaktivators liegt darin, dem Bodenleben wieder eine ausreichende Nahrungsgrundlage zu liefern. Die Mikroorganismen erhalten genügend Futter und verbreiten sich vermehrt. Dadurch erscheint der Bode gesünder und eine förderliche Humusschicht bildet sich. Langfristig bilden sich durch die Anwendung Nährstoffe und es entsteht eine höhere Bodenqualität.

Ein Bodenaktivator wird zumeist in Verbindung mit einem organischen Dünger angewandt. Der Dünger stellt schnell und zuverlässig die Nährstoffe bereit, die die Pflanzen zum Wachsen benötigen. An der Bodenqualität ändert er zwar nichts, doch für die kurzfristige Entwicklung des Gartens ist dieser unverzichtbar.

Daher werden Bodenaktivator und Dünger häufig in Kombination ausgebracht, um sowohl schnell als auch langfristig die Pflanzen zu versorgen und einen hochwertigen Boden zu erhalten.

Der Bodenaktivator als Starthilfe

Haben Sie sich bisher kaum Gedanken über das Leben im Boden gemacht und erscheint dieser nun erschöpft? Dann haben Sie wahrscheinlich keine Versuche unternommen, den Rasen zu mulchen oder andere organische Mittel auszubringen.

Der Bodenaktivator ist für solch tote Böden das ideale Mittel, um wieder Leben einzuhauchen und das natürliche Gleichgewicht herzustellen. Es bildet sich eine neue Humusschicht und die Gefahr von Staunässe verringert sich. Mit der richtigen Pflege behalten Sie diese hochwertigen Eigenschaften bei und legen den Grundstein für ein optimales Wachstum der Pflanzen.

Hallo, Ich bin Sebastian und lebe seit wenigen Jahren überwiegend in Indonesien. Dort konnte ich endlich meine Leidenschaft zum Gärtnern ausleben. Meine gewonnene Erfahrung teile ich auf Gartenora.de damit diese Leidenschaft auch Ihnen eine große Freude bereitet.