Nützlichkeit eines Komposters

Autor:

Kategorie

Gehen Sie gerne der Tätigkeit im Garten nach, fallen jede Menge organische Abfälle an. Sie mähen den Rasen, schneiden das Gemüse oder müssen andere Pflanzenbestandteile entsorgen. Nutzen Sie dafür bisher die Biotonne, gerät diese schnell an ihre Grenzen.

Besser ist es, wenn Sie die organischen Abfälle einem sinnvollen Zweck im Garten zuführen. Denn dabei handelt es sich nicht um wertlosen Müll, sondern um einen wichtigen Rohstoff. Der Kompost stellt Nährstoffe bereit und stärkt die Pflanzen.

Welche Vorteile bietet der Komposter und wie können Sie diesen im Garten einsetzen?

Nutzen des Komposts

Der Kompost ist eine beliebte Ressource im Garten. Wer nicht über die Möglichkeit verfügt einen kleinen Komposthaufen anzulegen, muss diese wertvollen Reste im Handel erwerben. Verwenden Sie selbst einen Komposter, können Sie sich dieses Geld sparen und eigenständig vom Kompost profitieren.

Denn der Kompost trägt zu einer höheren Bodenqualität bei. Er lockert die Erde auf und lüftet sie etwas. Dadurch können Sie auf den Einsatz von Rasensand oder teureren Erdböden verzichten. Auf natürliche Weise stärken Sie den Boden, welcher durch die regelmäßige Aufzucht der Pflanzen verbraucht erscheint.

Positiv ist hierbei, dass die Nährstoffe über einen längeren Zeitraum zugeführt werden. Damit ist die langfristige Fruchtbarkeit höher als etwa bei einem Torf.

Hilfreich ist zudem die Vielseitigkeit des Kompost. Sie können diesen zu ganz unterschiedlichen Zwecken im Garten einsetzen. So erweist sich dieser als guter Dünger sowohl für Zier- als auch Nutzpflanzen. Ebenso können Sie den Kompost auf der Rasenfläche ausbringen, um dort die Gesundheit zu unterstützen. Der Rasen erweist sich als widerstandsfähiger und Lücken zeigen sich seltener.

Aufgrund der Stärkung der Abwehrkräfte erweist sich der Kompost auch zum Schutz vor Schädlingen als nützlich. Denn die schädlichen Angreifer befallen hauptsächlich geschwächte Pflanzen. Sind diese in Ihrem Garten kaum anzutreffen, suchen sich die Schädlinge lieber leichtere Ziele. Sie meiden daher Ihren Garten, sodass Sie sich weniger Sorgen um den Schutz Ihrer Pflanzen machen müssen.

Was gehört auf den Komposthaufen?

Einfach die kompletten Garten- oder Hausabfälle auf den Kompost zu werfen, ist wenig zielführend. Das Anlegen des Komposthaufens ist mit etwas mehr Sorgfalt verbunden. Denn auf den Kompost dürfen nur Abfälle, die dafür geeignet sind.

In erster Linie handelt es sich um organische, pflanzliche Abfälle, die im Garten auftreten. Diese geben Sie auf den Komposthaufen und warten, bis die Mikroorganismen die Struktur so weit zersetzen, dass daraus die nahrhafte Komposterde entsteht.

An der Zersetzung der Gartenabfälle sind vor allem Bakterien beteiligt. Aber auch andere kleinere Lebewesen, wie Würmer, Schnecken oder Insekten finden sich auf dem Kompost ein. Ihre Aktivitäten sorgen dafür, dass aus den einstigen Abfällen die wertvolle Erde entsteht.

Nicht alles ist auf dem Kompost willkommen. Vermeiden sollten Sie das Entsorgen von Lebensmitteln oder Hausabfällen. Diese gehören weiterhin in eine geschlossene Mülltonne. Andernfalls lockt dies Ratten oder andere Schädlinge an, die diese nahrhaften Abfälle fressen. Dann nisten sich die Ratten bei Ihnen im Garten ein und breiten sich von dort aus.

Ebenso dürfen natürlich keine Feststoffe auf den Kompost. Glas, Metall oder Kunststoffe können von den Bakterien nicht zersetzt werden. Geben Sie reichlich Pestizide aus, sollten Sie bei diesen Resten auch vorsichtig sein. Entsorgen Sie die belasteten Pflanzenreste lieber in der Mülltonne.

Verschiedene Komposter

Für die Anlage des Komposthaufens stehen Ihnen unterschiedliche Varianten zur Verfügung. Die Wahl ist abhängig von der Menge der Pflanzenabfälle, dem Platzangebot sowie Ihrem Budget.

Gebräuchlich ist der offene Komposter. Dieser kann entweder aus einem Holz bestehen oder einem Metall gefertigt sein. Diesen stellen Sie im Garten auf und legen dort den Komposthaufen an. Meist befindet sich der Komposter etwas versteckt in einer Gartenecke. Er ist zwar nützlich, aber nicht gerade für dekorative Zwecke geeignet. Auf diesem Komposter werden die Gartenabfälle aufgeschichtet und nach einer gewissen Wartedauer können Sie die Erde entnehmen. Für diese Varianten gibt es einige spannende Produkte, die Sie in Ihrem Garten einsetzen können.

Neben den offenen Kompostern gibt es auch geschlossene Varianten. Die Kompost-Behälter wirken weniger aufdringlich. Die Gartenabfälle sind sicher im Inneren verschlossen und stellen keine Beeinträchtigung im Garten dar. Daher sind diese Ausführungen gut geeignet, wenn das Platzangebot geringer ausfällt. Sie geben einfach die Abfälle in den Behälter und warten, bis die Zersetzung fortgeschritten ist. Zumeist bestehen die Behälter aus einem Kunststoff. Ein weiterer Vorteil ist, dass Schädlinge keinen direkten Zugang finden.

Eine Weiterentwicklung für eine beschleunigte Zersetzung bieten Thermokomposter. Diese bestehen aus isolierenden Wänden, sodass die Wärme besser im Inneren verbleibt. Der Kompost kühlt nicht ab, sondern bleibt gleichmäßig warm. Damit bietet er den Mikroorganismen eine schönere Lebensumgebung. Der Kompost wird schneller zersetzt und kann schneller ausgegeben werden. Somit ist der Komposthaufen insgesamt kleiner und nimmt weniger Raum in Anspruch. Möchten Sie die Pflanzenreste zügig wieder einsetzen, dann entscheiden Sie sich für solch einen Komposter.

Der natürliche Dünger im Garten

Zerbrechen Sie sich lange den Kopf darüber, welcher Dünger für Ihren Garten der beste ist? Studieren Sie genau die Zusammensetzung der Erde, um das Wachstum der Pflanzen zu beschleunigen?

Dann könnte der Komposter Ihnen jede Menge Arbeit abnehmen. Denn führen Sie die Pflanzenreste dem Komposthaufen zu, entsteht durch die Hilfe von Mikroorganismen eine nahrhafte Humuserde. Diese können Sie zum Düngen oder im Gemüsebeet als Grundlage verwenden. Dadurch schmeißen Sie die Gartenabfälle nicht nur einfach weg, sondern finden eine sinnvolle Verwendung dafür.

Sebastian
Hallo, Ich bin Sebastian und lebe seit wenigen Jahren überwiegend in Indonesien. Dort konnte ich endlich meine Leidenschaft zum Gärtnern ausleben. Meine gewonnene Erfahrung teile ich auf Gartenora.de damit diese Leidenschaft auch Ihnen eine große Freude bereitet.

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Beiträge