Möchten Sie den Marder mit einer Marderfalle fangen oder mithilfe eines Köders herausfinden, wo der Marder sich bewegt? Dann helfen Marderköder den Standort genauer zu bestimmen und die Lebendfallen effektiver zu nutzen. Je schneller der Marder in die Falle gerät, desto geringer ist das Risiko, dass das Tier Ihre Nutztiere tötet, oder das Auto beschädigt.

Der Marder ist als Allesfresser bekannt. Das heißt aber nicht, dass er auf jegliche Lebensmittel gleich reagiert. Hier erfahren Sie, welche Marderköder am besten geeignet sind um das Tier in die Falle zu locken.

Egal ob Sie nur ein Produkt kaufen möchten oder den Köder selber anrichten wollen. Hier finden Sie Marderköder, die garantiert funktionieren.

Weshalb Sie eine Lebendfalle einsetzen sollten

Der Marderköder eignet sich am besten in der Kombination mit einer Marderfalle. Durch den Köder werden die Tiere in die Falle gelockt. Doch weshalb sollten Sie eigentlich eine Lebendfalle einsetzen, um den Marder zu bekämpfen?

Der Grund dafür ist, dass Marder nicht getötet werden dürfen. Sie stehen unter Naturschutz. Selbst das Jagen ist zu bestimmten Zeiten im Jahr nicht gestattet. Diese unterscheiden sich je nach Bundesland, aber im Allgemeinen kann gesagt werden, dass zwischen Anfang März und Mitte Oktober die Marder nicht gefangen werden dürfen.

Das Fangen ist zudem nur Jägern vorbehalten. Wenn Sie allerdings eine konkrete Gefahr nachweisen können, dann ist es Ihnen auch möglich eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten.

Wenn Sie den Marder effektiv vertreiben wollen, dann geht dies am besten mit der Marderfalle. Sitzt der Marder in der Falle, können Sie das Tier weit entfernt wieder aussetzen. Weder dem Tier noch Ihnen droht eine große Gefahr und für alle Seiten ist die Lebendfalle die beste Methode.

Falls Sie nur Ihr Auto schützen möchten, dann gibt es gezieltere Möglichkeiten. Sie können zum Beispiel ein Mardergitter unter das Fahrzeug legen. Stellen Sie Ihr Fahrzeug auf das Mardergitter ab, wird der Marder aus Angst vor diesem ungewohntem Untergrund davon absehen, näher an das Fahrzeug zu gehen.

Der Marder hat einen sehr feinen Geruchssinn. Dies ist für die Anwendung der Köder von Vorteil. Aber auch als Abschreckung können bestimmte Duftstoffe genutzt werden. Mit einem Marderspray können Sie für den Marder stinkende Düfte aussenden. Das Marderspray ist aber ebenfalls nur sehr punktuell einsetzbar und nicht unbedingt eine dauerhafte Lösung, wenn Sie Nutztiere schützen möchten.

Auch das Gehör des Marders ist sehr feinfühlig. Mithilfe eines Ultraschallgerätes gegen Marder können Sie nervtötende Geräusche aussenden, die nur von dem Marder wahrgenommen werden. Diese werden im Inneren der Motorhaube eingesetzt und senden die hohen Töne aus. Da die Geräusche im Ultraschallbereich liegen, werden diese vom Menschen nicht wahrgenommen.

Was sind Marderköder

Haben Sie sich für die Marderfalle entschieden, dann muss diese mit einem Köder bestückt werden. Schließlich geht der Marder nicht von alleine in die Falle. Die Falle wirkt für den Marder leicht bedrohlich und daher müssen Sie einige Überzeugungsarbeit leisten, damit der Marder in die Falle tappt.

Egal ob Sie mit einem gekauftem Köder arbeiten oder diesen selber herstellen. Wesentlich für die Wirkung des Marderköders ist sein Geruch. Durch den feinen Geruchssinn nimmt der Marder den Geruch des Köders wahr und wenn dieser gefällt, nähert er sich der Falle.

Daher sind Fallen mit offenem Drahtgestell etwas besser geeignet, um den Geruch des Köders auszusenden.

Nicht jeder Marder hat zudem die gleichen Vorlieben. So gibt es durchaus individuelle Unterschiede und manche Marderköder funktionieren besser, während andere keinen Erfolg zeigen. Daher ist es von Vorteil, wenn Sie verschiedene Varianten kaufen oder ausprobieren.

Marderköder - Huhn
Hat der Marder keinen Zugang zu Ihren Nutztieren, wird er eher auf die Köder anspringen

Stehen zudem andere Nahrungsquellen zur Verfügung, wird der Marder es vermeiden den Köder aufzunehmen. Denn der Marder ist ein sehr scheues Tier und die Falle stellt für Ihn eine große Gefahr dar.

Nur mit dem richtigen Köder kann der Marder von der Falle überzeugt werden.

Den Köder selber herstellen

Wenn Sie selber Ihre Kochkünste ausprobieren wollen, dann können Sie den Marderköder selber herstellen. Als bewährtes Mittel haben sich Eier erwiesen.

Um den Marder in die Falle zu locken, benötigen Sie zwei Eier. Das eine Ei schlagen Sie auf. Der Geruch des offenen Eis verbreitet sich und lockt den Marder an. Offene Eier sind für den Marder aber nicht sehr interessant. Daher ist es effektiver, wenn Sie noch ein anderes rohes Ei samt Schale in die Lebendfalle legen. Rohe Eier gelten als Leibspeise der Marder und in dieser Kombination werden Sie die meisten Marder anlocken können.

Haben Sie gerade keine Eier zu Hause, dann lässt sich der Marder auch vorzüglich mit Schinken oder Fisch anlocken. Diese Lebensmittel können Sie in geringen Mengen in die Falle geben und nun können Sie darauf warten, dass der Marder den Geruch wahrnimmt.

Stellt sich nach einigen Tagen noch kein Erfolg ein, dann sollten Sie zu einem anderen Köder greifen. Nicht immer funktionieren diese universellen Köder und Ihr Marder hat vielleicht einen ganz besonderen Geschmack.

Marderköder kaufen

Wenn Sie sicher gehen wollen, dass die Marderfalle erfolgreich ist, dann können Sie Marderköder auch im Fachgeschäft oder online erwerben. Hierbei gibt es unterschiedliche Varianten und während manche Produkte mit synthetischen Duftstoffen arbeiten, basieren andere Lockmittel komplett auf natürlichen Zutaten.

Hier sehen Sie eine kleine Auswahl an Marderködern.

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Bei dem Lockmittel von Martenbrown handelt es sich um ein Spezialgel, dass auf die Wirkung für den Marder optimiert wurde. Sehr kleine Mengen können in der Nähe der Falle platziert werden, um den Marder in die Richtung zu locken. In der Mitte der Falle reicht eine etwa Teelöffel große Portion vollkommen aus, um den Marder anzulocken.
Das Geld ist deshalb so gut geeignet, weil es auch bei stärkerer Witterung auf der Falle verbleibt. Damit der Geruch ausreichend stark ist, muss in regelmäßigen Abständen der Köder erneuert werden.
Viele Käufer berichten jedoch, dass der Köder schon in der ersten Nacht erfolgreich war.

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Sehr vielseitig einsetzbar ist das Gel von Predagel. Es wird komplett in Deutschland hergestellt und kann neben der Fallenjagd, auch zum Angeln genutzt werden. Haben Sie den Marder erfolgreich gefangen, dann können Sie die restliche Menge nutzen, um Fische an den Haken zu locken.
Das Predagel wird von der Firma Steingraf hergestellt. Diese haben sich durch den Bau der sehr effektiven Marderfalle als Experten auf dem Gebiet des Mardefangens erwiesen. Wenn Sie ein Produkt möchten, das komplett biologisch hergestellt wurde, dann ist dieses Gel eine sehr gute Wahl.

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Eine weitere natürliche Methode die Marder anzulocken besteht in der Anwendung dieses Lockmittels. Dieses liegt in flüssiger Form vor. Um den Marder in die Falle zu locken, können Sie die einzelnen Tropfen in der Marderfalle verteilen. Durch den Geruch wird der Marder angelockt und nimmt die Falle nicht mehr als Bedrohung wahr.

Mit diesem Mittel können Sie sowohl Marder, als auch Waschbären oder Dachse in die Falle locken. Haben Sie also ein Problem mit verschiedenen Tieren, können Sie dieses mit diesem Lockmittel und der geeigneten Falle lösen.

Wie wird der Köder eingesetzt
In Kombination mit den Fallen werden die Köder normalerweise so angewendet, dass diese auf den Auslöser platziert werden. Denn nur wenn die Falle ausgelöst wird, schnellen die Türen nach unten oder rasten die Klappen ein. Bei der Platzierung müssen Sie darauf achten, dass der Marder nicht von außen an die Köder gelangt.
Wenn Sie die Eier zum Beispiel etwas zu Nahe an den Gitterwänden platzieren, kann es sein, dass der Marder durch die Drahtgitter greift und auf diese Weise an die Eier gelangt. Hierbei wird der eigentliche Zweck der Falle nicht erfüllt. Daher sollten Sie den Marderköder immer so mittig wie möglich auf den Auslöser legen.
Der Marder wird Ihnen eher in die Falle gehen, wenn Sie eine Fährte auslegen. Diese beginnt außerhalb der Falle und führt den Marder zum Auslöser in die Falle. So neugierig der Marder auch ist, so vorsichtig bewegt er sich. Bei seinen nächtlichen Streifzügen weicht er nur selten von seiner gewohnten Route ab. Wenn Sie nicht genau wissen, wo der Marder sich nachts bewegt, kann es hilfreich sein, wenn Sie eine Fährte legen.
Bei dem Auslegen der Marderköder ist es vorteilhaft, wenn Sie Handschuhe tragen. So wird weniger Ihres Eigengeruches auf die Köder übertragen und der Marder wird eher auf die Köder und deren Geruch anspringen.
In jedem Fall gilt, dass Sie den Marder nur außerhalb der Schonzeit fangen dürfen und daher die Köder nur für begrenzte Zeit einsetzbar sind. Auf keinen Fall darf der Marder getötet werden. Köder mit Gift zu vermengen ist nicht nur strafbar, sondern kann unerwünschte Folgen haben. Denn die meisten Köder locken nicht nur den Marder an, sondern können auch eine positive Wirkung auf Waschbären, Dachse oder selbst Katzen haben. Daher gehen Sie bei dem Auslegen der Köder vorsichtig vor. Dies schont nicht nur das Tier, sondern auch Ihre Nerven.