Haben Sie Schnecken im Garten entdeckt und wissen nicht wie Sie weiter vorgehen können? Sind möglicherweise schon alle Hausmittel gegen Schnecken erschöpft aber diese lassen sich weiterhin nicht aus dem Garten vertreiben?

Anstatt den nächsten Schritt zu gehen und womöglich zu chemischen Mitteln, wie dem Schneckenkorn, zu greifen, sollten Sie lieber zu tierfreundlichen Barrieren greifen. Ein Schneckenzaun stellt für das schleimige Tier eine unüberwindbare Barriere dar. Mit Hilfe des Schneckenzauns können Sie Ihr Beet schützen und die Pflanzen retten.

Doch wie genau wird der Schneckenzaun eingesetzt und welche Varianten können Sie in Ihrem Garten nutzen?

Der Schaden durch Schnecken

Schneckenzaun gegen Fressschäden
Der Schneckenzaun schützt die Pflanzen vor Fraßschäden

Wenn Sie eine Schnecke entdeckt haben, dann können Sie der Meinung sein, dass dies noch gar nicht so schlimm sei. Schließlich kriecht die Schnecke nur sehr langsam am Boden umher und richtet keinen sichtbaren Schaden an.

Die meisten Schnecken sind für Ihren Garten keine Bedrohung. Im Gegenteil, viele Schneckenarten fressen alte und schwache Pflanzenreste. Dieser Vorgang ist wichtig, damit wieder neue Pflanzen nachwachsen können. Viele Schneckenarten sind für Ihren Garten also durchaus nützlich.

Doch es gibt auch Schnecken, die eine Bedrohung für Ihren Garten darstellen. Die Spanische Wegschnecke ist ein Kulturfolger, der eigentlich in Südeuropa zuhause ist. Er hat sich in den letzten Jahrzehnten aber immer mehr in Deutschland verbreitet und bringt das Ökosystem durcheinander.

Die Spanische Wegschnecke, von vielen Personen einfach nur als Nacktschnecke bezeichnet, besitzt kaum natürliche Fressfeinde. Sie ist sehr bitter und viele Tiere verschmähen daher ihren Geschmack.

Dies hat zur Folge, dass die Schnecke sich ungehindert vermehren kann. Innerhalb kürzester Zeit kann Ihr Garten von einer riesigen Population dieser Schnecken beheimatet werden. Im Gegensatz zu anderen Schneckenarten verputzt die Spanische Wegschnecke auch gesunde Blätter. Schritt für Schritt wird Sie Ihre Pflanzen angreifen und die Blätter vertilgen.

Dies ist nicht nur kein schöner Anblick, sondern langfristig werden die Pflanzen eingehen. Wenn Sie Ihre Beete schützen möchten, dann sollten Sie die Schnecken so schnell es geht loswerden. Ein Schneckenzaun verhindert, dass die Schädlinge überhaupt erst zu den Pflanzen durchdringen können.

Doch wie funktioniert eigentlich ein Schneckenzaun und weshalb ist dieser eine gute Abwehrmaßnahme?

Was ist ein Schneckenzaun

Schnecken sind bekannt dafür, dass Sie auf den meisten Oberflächen zurecht kommen. Sie können Häuserwände in der Vertikalen erklimmen und auch vor dem Auto machen sie keinen Halt.

Was hat es jetzt also mit dem Zaun auf sich, der für Schnecken scheinbar unüberwindbar ist?

Ein Schneckenzaun ist in der Grundvariante erst ein Mal nur eine normale Barriere. Mit dieser werden Beete umzäunt, in der Hoffnung dass die Schnecken diese nicht überqueren können.

Der Zaun ist mit etwa 10 Zentimetern nicht gerade hoch. Die Wirkung zeigt sich auch nicht durch die Höhe, denn die Schnecke kann den Zaun bis zu einer gewissen Höhe problemlos erklimmen.

Deshalb ist auch nicht jeder Schneckenzaun gleich effektiv. Zwischen den Herstellern gibt es je nach Design und verwendetem Material Unterschiede in der Effektivität.

Doch wie genau wirkt der Schneckenzaun?

Wie wirkt ein Schneckenzaun

Für den Schneckenzaun wesentlich ist nicht die vertikale Barriere. Der Zaun wird etwa 15 Zentimeter tief in den Boden gestellt und ist nur kurze 10 Zentimeter über dem Erdboden hoch. Diese Höhe kann von den Schnecken ohne Probleme erklimmt werden.

Entscheidend für die Wirkung des Zaunes ist der Überhang am oberen Ende des Zaunes. Denn der Zaun wird am Ende mindestens ein Mal abgeklappt und stellt auf diese Weise eine unüberwindbare Barriere dar. Die Schnecken müssen nun kopfüber in der Horizontalen den Zaun erklimmen. Dies ist für die Schnecken so gut wie unmöglich.

Damit der Zaun noch besser funktioniert kann dieser nochmals in einem 90° Winkel nach unten verlaufen. Auf diese Weise verhindert der Schneckenzaun sehr effektiv, dass die Tiere einen Zugang zum Beet haben.

Aus diesem Grund sind normale hohe Zäune wirkungslos. Schnecken höhen früher oder später diese Zäune überwinden und an das Beet gelangen. Wenn Sie Ihre Pflanzen wirkungsvoll schützen möchten, dann geht dies am besten, wenn Sie einen Schneckenzaun kaufen oder einen Zaun selber umbauen.

Welche Varianten gibt es

Schneckenzäune gibt es in vielen verschiedenen Varianten. So kann für jeden Garten ein passender Zaun gefunden werden und dieser gliedert sich in die Optik des Gartens nahtlos ein. Die Wirkung der Zäune kann sich leicht unterscheiden, wobei moderne Designs in den meisten Fällen sehr gut wirksam sind.

Der Schneckenzaun aus Metall

Der geläufigste Typ Schneckenzaun ist aus Metall. Dieser ist sehr robust und stellt für die Schnecken ein großes Hindernis dar. Der Schneckenzaun aus Metall besteht meistens aus mehreren abgewinkelten Kanten und kann daher von den Schnecken nicht erklommen werden. Zudem ist er nahtlos zusammenbaubar und stellt einen sehr sicheren Schutz dar.

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Plastik als Schneckenabwehr

Wenn der Zaun aus Metall nicht gewünscht ist, dann gibt es auch eine Alternative aus Kunststoff. Dieser Zaun ist allerdings nicht so robust. Da dieser Zaun in Rollen angeboten wird, ist es schwierig die Ecken so zu verbinden, dass keine Lücken entstehen. Es gibt hier kein Gesamtkonstrukt, sondern dieses muss händisch miteinander verbunden werden.

Der Schneckenzaun aus Plastik ist zwar um einiges günstiger, im Vergleich zu den Varianten aus Metall ist er gegen die Schnecken aber nicht so stark wirksam. Diese Art von Zäune können zudem schnell beschädigt werden bei etwas rauhem Wetter.

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Der Schneckenzaun mit Schockwirkung

Für Weiden sind Zäune, die unter Strom stehen schon längst Standard. Gegen Schnecken können solche Art von Elektrozäune ebenfalls eingesetzt werden. Natürlich sind diese ein paar Nummern kleiner und der Strom ist niederspannig. Die Schnecken werden von dem Elektrozaun abgeschreckt aber nicht getötet.

Im Kampf gegen die Schnecken ist dies die effektivste Variante. Allerdings auch mit einem hohen Aufwand verbunden. Schließlich muss ein Stromanschluss vorhanden sein. Ist dieser nicht vorhanden, kann auch eine Batterie zum Einsatz kommen. Nach Regenfällen besteht die Gefahr von Kurzschlüssen und dass die Kontakte von Erde bedeckt werden. Dann verliert der Elektrozaun gänzlich seine Wirkung. Da gerade nach Regenfällen die Schnecken aktiv sind, ist dies besonders von Nachteil.

Wenn allerdings die Geduld vorhanden ist, den Zaun regelmäßig zu warten und die Schnecken auf jeden Fall von den Pflanzen abgehalten werden sollen, dann ist ein Elektrozaun eine geeignete Maßnahme zur Schneckenabwehr.

Der Schneckenzaun aus Kupfer

Kupfer ist schon als Hausmittel gegen Schnecken bekannt und kann eingesetzt werden. Für Schnecken ist Kupfer als Untergrund sehr unangenehm und diese meiden es in der Regel sich auf diesem fortzubewegen.

Daher ist es nur naheliegend, dass ein kleiner Zaun aus Kupferbändern gestaltet werden kann. So kann beispielsweise ein normaler Zaun mit Kupferbändern erweitert werden. Maschendrahtzäune aus Kupfer sind aber nicht immer wirkungsvoll.

Nicht alle Schnecken lassen sich von dem Kupfer abschrecken und überwinden diesen ohne Probleme. Daher ist das Kupfer vielleicht als ergänzende Maßnahme sinnvoll, Sie sollten aber nicht allein auf die Wirkung des Kupfers vertrauen.

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Wie wird der Schneckenzaun aufgebaut

Für den Aufbau des Schneckenzauns wird nur ein Spaten benötigt

Haben Sie sich für eine geeignete Variante entschieden, muss der Schneckenzaun fachgerecht aufgebaut werden. Nur wenn Sie den Aufbau sorgfältig durchführen, stellt der Zaun eine wirksame Abwehr dar. Lassen Sie Lücken oder ist der Zaun nicht tief genug, können die Schnecken sich unter den Zaun hindurch buddeln, oder durch die Lücken zu den Pflanzen gelangen.

Bevor Sie einen Schneckenzaun kaufen, sollten Sie genau beachten, wie groß der Schneckenzaun eigentlich sein soll. Hiefür müssen die Maße Ihres Beetes wissen. Ist der Zaun zu klein, kann dieser nicht verwendet werden und stellt keinen Schutz dar. Um einen besseren Eindruck über den späteren Zaun zu haben, können Sie die Umzäunung mit einem Faden abstecken. So erhalten Sie einen besseren Eindruck vom Endergebnis. Schließlich müssen Sie die Pflanzen weiterhin gut erreichen können und der Zaun soll einen Vorteil bringen und kein Hindernis darstellen.

Bestehen Unebenheiten im Boden können Sie diese vor dem Aufbau des Zauns ausgleichen und den Boden etwas einebnen. Bestehen weiterhin Unterschiede in der Höhe, ist es besser, wenn Sie einen höheren Zaun nehmen. Ein Zaun mit einer Höhe von 25 Zentimetern ist etwas besser geeignet, wenn kleine Unebenheiten bestehen. Durch die kleine Erhöhung wird sichergestellt, dass der Zaun tief genug im Boden ist.

Der Einbau gelingt am besten zu zweit. Dies erleichtert die Arbeit und der Zaun steht sicherer. Für den Einbau benötigen Sie kein schweres oder spezielles Werkzeug. Ein Spaten und Gartenhandschuhe sind ausreichend. Damit der Zaun tatsächlich gerade steht kann eine Wasserwaage zum Einsatz kommen. Dies hängt allerdings davon ab, wie genau Sie es beim Aufbau nehmen wollen.

Der Zaun sollte etwa 10 Zentimeter tief in den Boden gestellt werden. Dadurch wird verhindert, dass die Schnecken sich durch den Boden auf die andere Seite durchbuddeln können. Auch ist etwas mehr Sicherheit gegeben, dass der Zaun nach einem kräftigen Regenfall noch fest im Boden steht.

Im ersten Schnitt sollten Sie eine Schnur um das Beet spannen. Dieses stellt den Verlauf des Schneckenzauns dar. Stimmen die Maße der Schnur mit dem Schneckenzaun überein, können Sie mit dem Ausheben der Erde beginnen. Dazu müssen Sie nur einen kleinen Schlitz an Erde ausheben, welcher etwa 10 Zentimeter tief ist.

Danach stellen Sie den Zaun in die Erde. Je nachdem, wie der Schneckenzaun gestaltet ist, müssen die Ecken verschraubt oder gesteckt werden. Haben Sie die richtige Tiefe gefunden, sollte der Zaun etwa 10 bis 15 Zentimeter aus dem Boden ragen. Achten Sie beim Aufbau besonders darauf, dass die Ecken lückenfrei verbaut wurden. Schnecken sind sehr flexible Tiere und können sich durch die kleinsten Freiräume bewegen.

Steht der Zaun und alles sieht gut aus, können Sie die Erde wieder zuschütten. Damit der Zaun sicher steht, müssen Sie nur die Erde mit dem Spaten gut verdichten. Zusätzliche Verankerungen oder andere Befestigungen sind nicht notwendig.

Der Aufbau eines Schneckenzauns aus Plastik

Haben Sie sich für einen Schneckenzaun aus Plastik entschieden, dann ist der Aufbau etwas aufwendiger. In der Regel sind die Zäune in der Grundform 20 Zentimeter hoch. Dabei ist allerdings schon ein Rand in der Höhe von 5 Zentimetern vorgesehen. Dieser wird umgeknickt und damit bleibt nur noch eine Gesamthöhe von 15 Zentimetern.

Dies ist sehr knapp bemessen und falls die Erde etwas uneben ist, ist es von Vorteil wenn der Zaun auf Holzbrettern befestigt wird. Mit Hilfe der Holzbretter können Sie etwas an Höhe gewinnen und der Plastikzaun ist zudem stabiler mit der Erde verankert.

Erwähnt werden muss auch hier wieder, dass die einzelne abgeknickte Kante von 90° keinen sicheren Schutz bietet. Vereinzelt können Schnecken diese Kante überwinden und sich zu den Pflanzen bewegen. Dort können Sie sich vermehren und selbst wenn nur sehr wenige Schnecken den Plastikzaun überwinden, können diese sich innerhalb des Beetes fortpflanzen und so haben Sie dort unter Umständen auch auf lange Sicht mit einer Schneckenplage zu kämpfen.

Was muss beachtet werden

Ist der Schneckenzaun ein Mal aufgebaut ist die Arbeit noch nicht beendet. Denn damit der Schneckenzaun auch langfristig seine Wirkung zeigt, muss dieser ständig kontrolliert werden. Sie müssen zum Beispiel sicherstellen, dass keine Verbindung zwischen den Beeten und der Oberseite des Zaunes besteht. Wachsen Pflanzen in die Höhe, können einzelne Zweige und Blätter eine Brücke schlagen. Diese kann von den Schnecken genutzt werden. Daher sollten zu lange Zweige zurechtgestutzt oder anderweitig vom Zaun ferngehalten werden.

Nicht nur die Pflanzen können eine Brücke schlagen. Auch Unkraut oder anderer Bewuchs kann den Zaun wirkungslos werden lassen. Es ist daher ratsam, entweder ein Unkrautvlies an der Innenseite des Zaunes zu befestigen oder diesen mit Steinen zu sichern. Auf diese Weise kann nicht unbemerkt Unkraut zu einem Einfallstor für die Schnecken werden.

Des Weiteren müssen Sie beim Aufbau sicherstellen, dass jegliche Schnecken aus dem Innenraum entfernt wurden. Denn selbst wenn nur einzelne Schnecken im Innenraum verbleiben, können diese sich rasend schnell vermehren und zu einer Bedrohung werden. Dann bleibt selbst der beste Schneckenzaun ohne Wirkung.

Um die Schnecken zu entfernen empfiehlt es sich, wenn Sie diese per Hand einsammeln und zusätzlich einzelne Schneckenfallen aufstellen. Der Einsatz von Schneckenkorn sollte in den meisten Fällen auf Grund seiner vielen Nachteile vermieden werden.

Auf Bierfallen sollten Sie komplett verzichten. Diese locken die Schnecken an und haben damit genau den gegenteiligen Effekt, der gewünscht ist.

Wenn der Innenraum des Zaunes frei von Schnecken und deren Eier ist und Sie darauf achten, dass keine Verbindung von den Pflanzen zum Zaun besteht, dann haben Sie Ihr Beet mit dem Schneckenzaun wunderbar geschützt.

Vor- und Nachteile

Schneckenzaun - tierfreundlich
Der Schneckenzaun ist sehr tierfreundlich und lässt die Schnecken am Leben

Gegen Schnecken gibt es verschiedene Abwehrmöglichkeiten. Die Eigenschaften unterscheiden sich je nach Variante leicht. Doch welche Vor- und Nachteile sind konkret beim Schneckenzaun gegeben?

Vorteile

Schneckenzäune aus Metall bieten einen dauerhaften Schutz vor Schnecken. Sie sind robust, meist feuerverzinkt und nach dem Einbau benötigen Sie keine aufwendige Wartung mehr.

Diese Art von Schneckenzäune sind sehr umwelt- und tierfreundlich. Die Schnecken werden keinesfalls verletzt oder beeinträchtigt. Die Zäune stellen nur eine Barriere dar und im Gegensatz zum Schneckenkorn kann das Tier am Leben bleiben.

Ein weiterer Vorteil ist, dass keine weiteren Kosten anfallen. Schädlingsbekämpfungsmittel müssen in der Regel mehrere Male im Jahre wiederholt werden. Damit fallen auch immer wieder neue Kosten an und der Aufwand wiederholt sich. Ein Schneckenzaun aus Metall ist jedoch sehr stabil und wenn dieser solide aufgebaut wurde, fallen keine weiteren Kosten an.

Der Schneckenzaun schützt das Beet nicht nur vor Schnecken. Auch Vögel oder andere kleinere Schädlinge können mit einem einfachen Zaun abgehalten werden. Wurde das Beet gerade frisch angelegt, kann zum Beispiel ein Garten-Flies über den Zaun gespannt werden. So wird die Saat vor Vögel geschützt und erhält optimale Bedingungen zum Wachsen.

Optisch kann sich der Schneckenzaun ebenfalls gut in das Gesamtbild des Gartens integrieren. Ein kleiner Zaun aus Metall kann die Bereiche des Gartens abstecken und diesen etwas übersichtlicher darstellen. Abgrenzungen aus Holzplatten oder Steinen sind dann nicht unbedingt mehr notwendig.

Nachteile

Der Schneckenzaun aus Metall ist in der Anschaffung relativ kostenintensiv. Wenn Sie planen ein Beet nur für eine Saison zu haben, dann wird sich der Kauf eventuell nicht rentieren. Steht dieser aber mehrere Saisons, dann verteilen sich die Kosten und der Nutzen überwiegt deutlich.

Der Plastikzaun ist zwar preisgünstiger, im Aufbau aber komplizierter und nicht so wirksam. Hierfür ist eines Bastelgeschick erforderlich. Dieser kann dadurch schnell instabil werden und nicht die gewünschte Wirkung entfalten.

Einen schönen natürlichen Schneckenzaun aus Holz gibt es leider noch nicht. Abgewinkelte Kanten bei einem Holzzaun wären mit einem hohem Aufwand verbunden. Wenn Sie selber mit Holz arbeiten möchten, dann können Sie einen solchen Schneckenzaun gut selber bauen. Als Fertigset gibt es jedoch keine Holzvariante.

Der Schneckenzaun ist mit seiner geringen Größe auch eine echte Stolperfalle. Damit Sie sicher durch Ihren Garten laufen können, sollten Sie den Schneckenzaun nicht in versteckten Ecken anbringen. Besser ist es, wenn das Beet auf einer freien gut einsehbaren Fläche angelegt wird. Auf diese Weise können Sie zugleich sicherstellen, dass die Schnecken keinen anderen Zugang zum Beet haben.